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„Virtuelle Bibliothek e-Grenzgebiet” als neue Form der deutsch-polnischer Zusammenarbeit  grenzüberschreitender Kultureinrichtung

Dank der geographischer Lage arbeitet die Riesengebirgsbücherei in Hirschberg seit vielen Jahren mit deutschen und tschechischen Bibliotheken auf vielen Ebenen zusammen.

Traditionell waren Wettbewerbe, Sitzungen, Schulungen vorbereitet, Veröffentlichungen herausgegeben, man tauschte sich auch mit Büchersammlungen und Erfahrungen aus. Konferenz der Bibliothekaren der Euroregion Neiße, die 2011 in Hirschberg stattfand, gab den Bibliothekaren die Chance, mit ihren Leistungen auf dem Gebiet der angebotenen elektronischen Dienstleistungen zu prahlen. Es war aber auch die Gelegenheit sich anzusehen, was Interessantes es in diesem Bereich auch bei den Nachbarn gibt.

Hirschberger Digitalbibliothek als Werkzeug, das die kollektive Veröffentlichung von Sammlungen ermöglicht, erweckte große Interesse. Die Idee der Initiative erfolgte sehr langsam. Treffen mit Mitarbeitern der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH mit Sitz in Löbau, dazu gehört auch die Bibliothek in Zittau, führten zum Projekt „Virtuelle Bibliothek e-Grenzgebiet“. Das Projekt wird von der EU aus den Mitteln des Europäischen Fonds der Regionalentwicklung im Rahmen des Operationellen Programmes der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Polen – Sachsen 2007 – 2013 mitfinanziert.

Durchführung dieser Tätigkeiten umfasst 2 Jahre und beginnt und endet mit einer Konferenz. Die erste Konferenz eröffnet das Projekt, macht mit Zielen, Arbeitsmethoden, Zeitplan, Rechtsumgebung und Partnern vertraut.

Demnach folgt Schulungsreihe, die einmal im Quartal in Hirschberg und bei dem deutschen Partnern stattfindet. Schulungen für Bibliothekaren, potenziellen Redakteuren der Bibliothek e-Grenzgebiet sowohl für Leserinnen und virtuelle Sammlungsbenutzer umfassen insgesamt 140 Personen.

Parallel wird die Ausrüstung zur Digitalisierung der Sammlungen für den deutschen Partner und für das Labor der Hirschberger Digitalbibliothek eingekauft.

Die Tätigkeiten unternimmt auch die Redaktion der Digitalbibliothek e-Grenzgebiet, die als polnisch-deutsches Team 750 Dokumente über Geschichte, Kulturerbe und Kultur beider Nationen auswählt, digitalisiert und veröffentlicht. Diese Elemente sind für gemeinsame Erinnerung von großer Bedeutung. Die Sammlung sollte der Anfang neuer grenzüberschreitenden virtuellen Bibliothek sein, die ohne Beschränkungen vorhanden wäre.

Das schon seit 2006 bestehende Biographische Wörterbuch der Hirschberggebiets bereichert sich um 20 Biogramms von Personen, die wichtig für Identität des Grenzgebiets sind. Biogramme werden in zwei sprachlicher Versionen zusammen mit einem Bildmaterial und einer Bibliographie veröffentlicht.

In zweitem Quartal 2014 wird eine Zusammenfassungskonferenz veranstaltet, die eine große Chance wird, Ergebnisse zu bewerten, Erfahrungen auszutauschen und die Frage zu beantworten, ob Ziele erreicht wurden und die Zusammenarbeit zufrieden stellend war.

In den nächsten Jahren werden auch tschechische Partner zur Zusammenarbeit in den Sammlungsaufbau e-Grenzgebiet eingeladen.

 

„Virtuelle Bibliothek e-Grenzgebiet”

Das Projektziel ist die Errichtung einer Virtuelle Bibliothek e-Grenzgebiet, die Zugriff auf digitalisierte Dokumente der Projektpartner auf Polnisch und Deutsch anbietet, basierend auf den Erfahrungen der in der Riesengebirgsbibliothek vorhandenen Internetbibliothek sowie die Ergänzung des biografischen Lexikons des Hirschberger Landes um neue grenzgebietsbezogene Stichworte. Dank der Zusammenarbeit mit dem deutschen Partner wird der Zugriff auf seinen digitalisierten grenzgebietsbezogenen Bestand möglich sein und er kann einer größeren Gemeinschaft zugänglich gemacht werden. Errichtung historischer Datenbasis über Grenzgebiet mit Nutzung vom Internet erlaubt zu vergessen, dass es Grenzen gibt.

Projekt współfinansowany jest przez Unię Europejską ze środków EFRR w ramach POWT Polska – Saksonia 2007-2013.